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Mord auf ffolkes Manor


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Rezension von

Dr. Hermann Joosten

Mord auf ffolkes Manor Der englische Autor Gilbert Adair schrieb einen Kriminalroman fĂŒr die Freunde des klassischen englischen Krimis. Aber einfach so macht es Adair nicht. Denn Adair ist ein Autor der Postmoderne, der sich u.a. theoretisch sehr mit Roland Barthes und Umberto Eco verbunden fĂŒhlt. Ein Autor also, der bisher keinen Kriminalroman schrieb und von dem man es wohl nicht erwartet hĂ€tte. Was erwartet den Leser? Ein englisches Herrenhaus (manor, engl. Herrenhaus) bei Dartmoor, eine Feier, eine illustre englische Oberschicht und ein rĂ€tselhafter Mord in einem von innen verschlossenen Raum. Der Titel mit der Doppel-f-Schreibung von folkes wirkt seltsam, ist aber ein erster Hinweis darauf, dass es sich um einen besonderen Kriminalroman handelt. Die Geschichte liest sich sehr spannend und soll hier natĂŒrlich nicht weiter verraten werden. Das Besondere des Romans wird dann auch im Untertitel angedeutet: „Eine Art Kriminalroman.“ Gleichwohl: Es ist ein klassischer Kriminalroman, der die ErzĂ€hlstruktur, die Motive und Figuren der dreißiger Jahre enthĂ€lt und ausfĂŒllt, und zwar so gut, dass sie sich in der Überhöhung karikieren und parodieren. Der Leser ist also zugleich in einer aufregend-rĂ€tselhaften Kriminalgeschichte und einer Satire auf das Genre. Er wird also auf der einen Ebene mit einem Spannungsbogen versorgt und auf der parallelen zweiten Ebene in die Stimmung von Ironie und Satire gebracht. Das ist nicht jedermanns Sache, aber wer diese Doppeltheit aushalten kann, dem sei der Krimi sehr empfohlen.

Der englische Autor Gilbert Adair schrieb einen Kriminalroman fĂŒr die Freunde des klassischen englischen Krimis. Aber einfach so macht es Adair nicht. Denn Adair ist ein Autor der Postmoderne, der sich u.a. theoretisch sehr mit Roland Barthes und Umberto Eco verbunden fĂŒhlt. Ein Autor also, der bisher keinen Kriminalroman schrieb und von dem man es wohl nicht erwartet hĂ€tte.

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Was erwartet den Leser? Ein englisches Herrenhaus (manor, engl. Herrenhaus) bei Dartmoor, eine Feier, eine illustre englische Oberschicht und ein rĂ€tselhafter Mord in einem von innen verschlossenen Raum. Der Titel mit der Doppel-f-Schreibung von folkes wirkt seltsam, ist aber ein erster Hinweis darauf, dass es sich um einen besonderen Kriminalroman handelt. Die Geschichte liest sich sehr spannend und soll hier natĂŒrlich nicht weiter verraten werden. Das Besondere des Romans wird dann auch im Untertitel angedeutet: „Eine Art Kriminalroman.“

Gleichwohl: Es ist ein klassischer Kriminalroman, der die ErzĂ€hlstruktur, die Motive und Figuren der dreißiger Jahre enthĂ€lt und ausfĂŒllt, und zwar so gut, dass sie sich in der Überhöhung karikieren und parodieren. Der Leser ist also zugleich in einer aufregend-rĂ€tselhaften Kriminalgeschichte und einer Satire auf das Genre. Er wird also auf der einen Ebene mit einem Spannungsbogen versorgt und auf der parallelen zweiten Ebene in die Stimmung von Ironie und Satire gebracht.

Das ist nicht jedermanns Sache, aber wer diese Doppeltheit aushalten kann, dem sei der Krimi sehr empfohlen.

geschrieben am 18.01.2008 | 226 Wörter | 1301 Zeichen

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