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Disney Der Nussknacker und die Vier Reiche: Der Roman zum Film


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Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Disney Der Nussknacker und die Vier Reiche: Der Roman zum Film Der erfolgreiche Film „Der Nussknacker und die vier Reiche“ aus dem Hause Disney auch als Buch – ist das ein Erfolgsrezept? Die auf dem Klassiker von E.T.A. Hoffmann basierende, aber völlig neu interpretierte Geschichte rund um die Heldin Clara Stahlbaum, ihren Onkel Drosselbart, den Nussknacker und die Zuckerfee schwelgt in typischer Disney-Pracht. Aber die taffe Heldin Clara hat feministische Züge, da sie entgegen der Etikette ihr handwerkliches Geschick auslebt und in der Welt des Nussknackers gegen den Mäusekönig kämpft und ein Heer von Soldaten befehligt. Die im Film so gruselig dargestellten Szenen, wie zB jene, in der der Mäusekönig sich aus abertausenden einzelnen Mäusen zusammensetzt, sind im Buch gut aufgenommen und die Gänsehaut ist dem Leser auch hier sicher. Clara ist die mittlere dreier Geschwister und erbt von ihrer gestorbenen Mutter eine Spieldose, zu der ihr Onkel ihr später den zugehörigen Schlüssel gibt. Mit diesen ausgestattet, kommt sie in das Land des Nussknackers und erlebt dort ein Abenteuer, das an Alice im Wunderland denken lässt. Sie gerät in einen Konflikt zwischen den Bewohnern der vier Reiche. Zunächst wird sie von der Zuckerfee eingenommen, die sie herzlich empfängt. Dem Grundsatz „Traue keinem“ entsprechend, entpuppt sie sich als heimtückische Despotin, die mit ihren Zinnsoldaten die Macht über die vier Reiche erobern will. Dagegen wird die gruselige Mutter Ingwer später zur Verbündeten und unterstützt Clara und den Nussknacker im Kampf gegen die wie Roboter auftretenden Zinnsoldaten. Clara beweist wahren Heldenmut und muss aberwitzige Hindernisse überwinden, bis es ihr gelingt, sowohl ihren Schlüssel zur Spieldose wiederzuerlangen, als auch die Zuckerfee zu besiegen. Die Fotos des Films, die in der Mitte des Buchs in Farbe abgedruckt sind, entführen auch den Leser in die Welt des Films und beleben die prall ausgeschmückte Geschichte. Etwas betrüblich ist die ausufernde Traurigkeit in Claras Familie rund um den Tod der Mutter. Im Kontrast zur überbordend farbenfrohen und üppigen Fantasiewelt, ist die Trauer der Kinder und ihres Vaters über den Verlust nachempfindbar dargestellt. Herzzerreißend ist am Ende die Szene der Versöhnung zwischen Vater Stahlbaum und Clara, die auf dem Weihnachtsfest von Onkel Drosselbart zum Lieblingslied der Mutter zusammen tanzen. Den berühmten Blumenwalzer aus dem Ballett von Tschaikowsky hat man als Leser dabei sofort im Ohr. Als Fazit steht fest: Das Buch steht dem Film in nichts nach und ist wie ein reich verzierter Muffin, sehr süß und klebrig – aber man kann nicht genug davon bekommen.

Der erfolgreiche Film „Der Nussknacker und die vier Reiche“ aus dem Hause Disney auch als Buch – ist das ein Erfolgsrezept? Die auf dem Klassiker von E.T.A. Hoffmann basierende, aber völlig neu interpretierte Geschichte rund um die Heldin Clara Stahlbaum, ihren Onkel Drosselbart, den Nussknacker und die Zuckerfee schwelgt in typischer Disney-Pracht. Aber die taffe Heldin Clara hat feministische Züge, da sie entgegen der Etikette ihr handwerkliches Geschick auslebt und in der Welt des Nussknackers gegen den Mäusekönig kämpft und ein Heer von Soldaten befehligt. Die im Film so gruselig dargestellten Szenen, wie zB jene, in der der Mäusekönig sich aus abertausenden einzelnen Mäusen zusammensetzt, sind im Buch gut aufgenommen und die Gänsehaut ist dem Leser auch hier sicher.

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Clara ist die mittlere dreier Geschwister und erbt von ihrer gestorbenen Mutter eine Spieldose, zu der ihr Onkel ihr später den zugehörigen Schlüssel gibt. Mit diesen ausgestattet, kommt sie in das Land des Nussknackers und erlebt dort ein Abenteuer, das an Alice im Wunderland denken lässt. Sie gerät in einen Konflikt zwischen den Bewohnern der vier Reiche. Zunächst wird sie von der Zuckerfee eingenommen, die sie herzlich empfängt. Dem Grundsatz „Traue keinem“ entsprechend, entpuppt sie sich als heimtückische Despotin, die mit ihren Zinnsoldaten die Macht über die vier Reiche erobern will. Dagegen wird die gruselige Mutter Ingwer später zur Verbündeten und unterstützt Clara und den Nussknacker im Kampf gegen die wie Roboter auftretenden Zinnsoldaten. Clara beweist wahren Heldenmut und muss aberwitzige Hindernisse überwinden, bis es ihr gelingt, sowohl ihren Schlüssel zur Spieldose wiederzuerlangen, als auch die Zuckerfee zu besiegen. Die Fotos des Films, die in der Mitte des Buchs in Farbe abgedruckt sind, entführen auch den Leser in die Welt des Films und beleben die prall ausgeschmückte Geschichte.

Etwas betrüblich ist die ausufernde Traurigkeit in Claras Familie rund um den Tod der Mutter. Im Kontrast zur überbordend farbenfrohen und üppigen Fantasiewelt, ist die Trauer der Kinder und ihres Vaters über den Verlust nachempfindbar dargestellt. Herzzerreißend ist am Ende die Szene der Versöhnung zwischen Vater Stahlbaum und Clara, die auf dem Weihnachtsfest von Onkel Drosselbart zum Lieblingslied der Mutter zusammen tanzen. Den berühmten Blumenwalzer aus dem Ballett von Tschaikowsky hat man als Leser dabei sofort im Ohr.

Als Fazit steht fest: Das Buch steht dem Film in nichts nach und ist wie ein reich verzierter Muffin, sehr süß und klebrig – aber man kann nicht genug davon bekommen.

geschrieben am 27.02.2020 | 396 Wörter | 2202 Zeichen

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