
| ISBN | 3453601750 | |
| Autoren | Felix Anschütz , Nico Degenkolb , Krischan Dietmaier , Thomas Neumann | |
| Verlag | Heyne | |
| Sprache | deutsch | |
| Seiten | 271 | |
| Erscheinungsjahr | 2010 | |
| Extras | - |

Und schon wieder haben wir was zu lachen, denn hier wurde zum zweiten Mal den Deutschen „Auf’s Maul geschaut“.

Mann: „Sind das Eier aus Käfighaltung?“
Marktfrau: „Nee, wir haben nur freilaufende Eier!“
Die Betreiber der Internetseite belauscht.de haben zum zweiten Mal nach ihrem Buch „Entschuldigung, sind Sie die Wurst?“ eine Sammlung lustiger Anekdoten und Aussprüche, die irgendwo in Deutschland von Passanten, Zivis und sonstigen Menschen im Alltag aufgeschnappt wurden, in Taschenbuchform veröffentlicht. Manche Zitate und Begebenheiten sind so skurril, dass man sie kaum glauben mag, andere findet man vielleicht nicht ganz so lustig, aber auf jeden Fall ist für jeden Humor etwas dabei. Wer wissen will, was in „seiner“ Stadt so passiert ist, der kann wieder im Städteregister nachschlagen, ansonsten ist alles wie im Vorgängerband nach Kategorien wie „Große Gefühle – Jetzt fühl ich mich wie ´ne Kiste von IKEA“ oder „Wilde Zeiten – Bist du der schwarze Ritter?“ sortiert.
Zum Abschluss folgt noch ein Kapitel mit Szenen, die man so oder ähnlich schon gehört hat, sei es nun die Geschichte mit dem antiautoritär erzogenen Kind oder die mit den „WLAN-Kabeln“, und die man auch gern als „urbane Mythen“ bezeichnet, weil niemand den Wahrheitsgehalt kennt oder ihren Ursprung kennt.
Zum spontanen Blättern für Zwischendurch, zum Lachen und Kopfschütteln eignet sich „Nee, wir haben nur freilaufende Eier“ wieder hervorragend.
geschrieben am 20.10.2010 | 218 Wörter | 1275 Zeichen
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