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Die Wittelsbacher


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Rezension von

Adrian Witt

Die Wittelsbacher Von allen großen AdelshĂ€usern Deutschlands wird keines so sehr mit einem Land identifiziert wie das Geschlecht der Wittelsbacher mit Bayern. Mehr als 700 Jahre lang herrschte das Haus Wittelsbach ĂŒber den heutigen Freistaat und damit lĂ€nger als jede andere europĂ€ische Herrschaftsdynastie ĂŒber ein Land. Als eines der Ă€ltesten noch bestehenden deutschen Adelsgeschlechter stiegen die Wittelsbacher im Laufe der Jahrhunderte von einem einfachen mittelalterlichen Grafengeschlecht zu Herzögen, KurfĂŒrsten, Königen und sogar Kaisern auf. Die Familie ĂŒberstand dabei die konfessionelle Spaltung Europas, die Wirren des DreißigjĂ€hrigen Krieges, die Französische Revolution, die Napoleonischen FeldzĂŒge und auch die familiĂ€re Spaltung in die bayerischen und pfĂ€lzischen Herrschaftslinien. Damit kann das Haus Wittelsbach auf eine beeindruckende Geschichte zurĂŒckblicken, die sich nicht nur auf Bayern begrenzen lĂ€sst. In dem nun im Primus Verlag veröffentlichten Buch „Die Wittelsbacher“ erzĂ€hlt Gerhard Immler, Leitender Archivdirektor am Bayerischen Hauptstaatsarchiv und Leiter des Geheimen Hausarchivs der Wittelsbacher, in diesem reich illustrierten Band die Geschichte einer außergewöhnlichen Dynastie. Denn kaum ein Adelsgeschlecht hat so lange geherrscht und so viele prominente Vertreter wie Kaiser Ludwig der Bayer oder Kaiser Karl VII. hervorgebracht, wie es bei den Wittelsbachern der Fall ist. In viele Nebenlinien aufgesplittert ist das Haus bis heute mit zahlreichen AdelshĂ€usern in ganz Europa verwandt und ist mit einigen weit ĂŒber den bayerischen Raum hinaus bekannten Persönlichkeiten in Verbindung zu bringen. Zwei der schillerndsten sind der als MĂ€rchenkönig in die Geschichte eingegangene Ludwig II. und die nicht minder bekannte Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn, die als Sisi Weltkarriere machte. Doch auch als Könige auf den Thronen von DĂ€nemark, Norwegen und Schweden, kurzfristig auch in Ungarn und Böhmen sowie fĂŒr eine Generation in Griechenland, haben Mitglieder des bayerischen Adelsgeschlechts der Wittelsbacher die europĂ€ische Geschichte entscheidend geprĂ€gt. Auf 96 Seiten wird durch Gerhard Immler die Geschichte der Wittelsbacher in groben ZĂŒgen, vom Beginn ihrer Herrschaft ĂŒber Bayern bis zu ihrem Ende unter Ludwig III. in der Nacht vom 7. auf den 8. November 1918, nacherzĂ€hlt. So erfĂ€hrt der Leser, dass im Jahr 1180 nach dem Sturz Heinrichs des Löwen, des mĂ€chtigen Herzogs von Sachsen und Bayern, die Geschichte einer seither untrennbaren Verbindung des Hauses Wittelsbach mit Bayern ihren Anfang nahm. 738 Jahre lang regierte dieses Adelsgeschlecht ohne Unterbrechung und herrschte als Herzöge, KurfĂŒrsten und Könige ĂŒber ein Land, das bis heute der Tradition tief verbunden ist. In die Herrschaftszeit der Wittelsbacher begrĂŒndete sich schließlich auch das bis heute spĂŒrbare historische SelbstverstĂ€ndnis Bayerns und ist durch den Namenszusatz „Freistaat“ deutlich zu erkennen. Das Buch „Die Wittelsbacher“ von Gerhard Immler ist in seiner Gesamtheit ein optisch sehr ansprechendes und lesenswertes Buch ĂŒber die Geschichte des einstigen bayerischen Herrschergeschlechts. Obwohl es nicht einmal 100 Seiten umfasst, genĂŒgen die in diesem Buch in Erfahrung zu bringenden Informationen, sich einen guten Überblick zur Geschichte dieser Familie zu verschaffen. Ein Buch, das ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann.

Von allen großen AdelshĂ€usern Deutschlands wird keines so sehr mit einem Land identifiziert wie das Geschlecht der Wittelsbacher mit Bayern. Mehr als 700 Jahre lang herrschte das Haus Wittelsbach ĂŒber den heutigen Freistaat und damit lĂ€nger als jede andere europĂ€ische Herrschaftsdynastie ĂŒber ein Land. Als eines der Ă€ltesten noch bestehenden deutschen Adelsgeschlechter stiegen die Wittelsbacher im Laufe der Jahrhunderte von einem einfachen mittelalterlichen Grafengeschlecht zu Herzögen, KurfĂŒrsten, Königen und sogar Kaisern auf. Die Familie ĂŒberstand dabei die konfessionelle Spaltung Europas, die Wirren des DreißigjĂ€hrigen Krieges, die Französische Revolution, die Napoleonischen FeldzĂŒge und auch die familiĂ€re Spaltung in die bayerischen und pfĂ€lzischen Herrschaftslinien. Damit kann das Haus Wittelsbach auf eine beeindruckende Geschichte zurĂŒckblicken, die sich nicht nur auf Bayern begrenzen lĂ€sst.

In dem nun im Primus Verlag veröffentlichten Buch „Die Wittelsbacher“ erzĂ€hlt Gerhard Immler, Leitender Archivdirektor am Bayerischen Hauptstaatsarchiv und Leiter des Geheimen Hausarchivs der Wittelsbacher, in diesem reich illustrierten Band die Geschichte einer außergewöhnlichen Dynastie. Denn kaum ein Adelsgeschlecht hat so lange geherrscht und so viele prominente Vertreter wie Kaiser Ludwig der Bayer oder Kaiser Karl VII. hervorgebracht, wie es bei den Wittelsbachern der Fall ist. In viele Nebenlinien aufgesplittert ist das Haus bis heute mit zahlreichen AdelshĂ€usern in ganz Europa verwandt und ist mit einigen weit ĂŒber den bayerischen Raum hinaus bekannten Persönlichkeiten in Verbindung zu bringen. Zwei der schillerndsten sind der als MĂ€rchenkönig in die Geschichte eingegangene Ludwig II. und die nicht minder bekannte Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn, die als Sisi Weltkarriere machte. Doch auch als Könige auf den Thronen von DĂ€nemark, Norwegen und Schweden, kurzfristig auch in Ungarn und Böhmen sowie fĂŒr eine Generation in Griechenland, haben Mitglieder des bayerischen Adelsgeschlechts der Wittelsbacher die europĂ€ische Geschichte entscheidend geprĂ€gt.

Auf 96 Seiten wird durch Gerhard Immler die Geschichte der Wittelsbacher in groben ZĂŒgen, vom Beginn ihrer Herrschaft ĂŒber Bayern bis zu ihrem Ende unter Ludwig III. in der Nacht vom 7. auf den 8. November 1918, nacherzĂ€hlt. So erfĂ€hrt der Leser, dass im Jahr 1180 nach dem Sturz Heinrichs des Löwen, des mĂ€chtigen Herzogs von Sachsen und Bayern, die Geschichte einer seither untrennbaren Verbindung des Hauses Wittelsbach mit Bayern ihren Anfang nahm. 738 Jahre lang regierte dieses Adelsgeschlecht ohne Unterbrechung und herrschte als Herzöge, KurfĂŒrsten und Könige ĂŒber ein Land, das bis heute der Tradition tief verbunden ist. In die Herrschaftszeit der Wittelsbacher begrĂŒndete sich schließlich auch das bis heute spĂŒrbare historische SelbstverstĂ€ndnis Bayerns und ist durch den Namenszusatz „Freistaat“ deutlich zu erkennen.

Das Buch „Die Wittelsbacher“ von Gerhard Immler ist in seiner Gesamtheit ein optisch sehr ansprechendes und lesenswertes Buch ĂŒber die Geschichte des einstigen bayerischen Herrschergeschlechts. Obwohl es nicht einmal 100 Seiten umfasst, genĂŒgen die in diesem Buch in Erfahrung zu bringenden Informationen, sich einen guten Überblick zur Geschichte dieser Familie zu verschaffen. Ein Buch, das ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann.

geschrieben am 18.08.2013 | 466 Wörter | 2961 Zeichen

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