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Schulden - Die ersten 5000 Jahre


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Rezension von

Adrian Witt

Schulden - Die ersten 5000 Jahre Die globale Finanzkrise, die im August 2007 ihren Anfang nahm, hat sich längst zu einer Schuldenkrise entwickelt, die nicht nur viele Länder in Europa erfasst hat, sondern auch Staaten wie Japan oder die USA unter einem immer größer werdenden Schuldenberg ächzen lässt. Aber auch privat können viele Menschen ihre Schulden nicht mehr bedienen, was neben dem Warum auch die Frage aufwirft, was getan werden muss, um dieses Problem zu lösen. Ginge es nach dem US-amerikanischen Anthropologen, Publizisten und Mitbegründer der Bewegung „Occupy Wall Street“, David Graeber, der im September 2020 unerwartet in Venedig verstorben ist, dann dürfte die Lösung des aktuell wohl größten politisch-ökonomischen Problems buchstäblich in der Vergangenheit zu finden sein. Denn mit Verweis auf den ersten dokumentierten Schuldenerlass der Menschheitsgeschichte unter dem Sumererkönig Emmetena wäre der Befreiungsakt von einst auch das Modell für die von privater und öffentlicher Überschuldung geplagten Krisenstaaten von heute und der Schlüssel zur Entstehung einer neuen, menschenfreundlicheren Wirtschaftsordnung. Der Vorschlag von David Graeber eines generellen Schuldenerlasses zur Lösung der gegenwärtigen Schuldenkrise mutet zunächst populistisch an, weiß doch jeder, dass Schulden früher oder später zurückgezahlt werden müssen. Doch „albern“ – wie Altbundespräsident Joachim Gauck die Occupy-Bewegung einst bezeichnete – sind Graebers Analysen keinesfalls, kennt unsere Wirtschafsordnung neben der vollständigen Rückzahlung des Darlehens nur noch die Insolvenz, Umschuldung oder den Schuldenschnitt als Auswege aus der Schuldenspirale. Dabei wird bereits das grundlegende Problem von Schulden als ein Instrument von Machtverhältnissen deutlich, da das Versprechen auf deren Rückzahlung schon seit tausenden von Jahren Menschen in aller Welt in die Sklaverei treibt. Doch was sind Schulden überhaupt und wie konnte es soweit kommen, dass die gegenwärtige Krise von vielen Ökonomen inzwischen als Bankrotterklärung der Ökonomie angesehen wird? Diese und viele weiteren Fragen beantwortet David Graeber in seinem im Klett-Cotta Verlag erschienenen Buch „Schulden: Die ersten 5000 Jahre“, das an philosophischer Tiefe und intellektueller Kühnheit kaum zu überbieten ist. In diesem packt David Graeber das Problem der Schuldenwirtschaft an der Wurzel, indem er im Rahmen seines 536 Seiten umfassenden Werkes, das in zwölf Kapitel gegliedert ist, bis zu ihren Anfängen vor rund 5000 Jahren vordringt und den Lesern auf dieser Weise einen Streifzug durch die Geschichte hin zu den verschiedensten Kulturen in aller Welt ermöglicht. In den ersten acht Kapitel analysiert David Graeber zunächst die sozialen, moralischen und ökonomischen Hintergründe von Schuld und Schuldner, ehe er in den letzten vier Kapiteln chronologisch geordnet, die Geschichte von Schulden aufzeigt. Beginnend mit der globalen Finanzkrise, die im Jahr 2007 ihren Anfang nahm, erklärt er den Lesern, was Schulden eigentlich sind und wozu sie im Laufe der Geschichte geschaffen wurden und zeigt zudem auf, welche besondere Rolle internationale Organisationen, wie etwa der Internationale Währungsfonds (IWF), die Banken und Finanzinstitute und den Börsen hier zukommen und welche Schäden diese nicht nur in den Ländern der sogenannten Dritten Welt, sondern auch in den entwickelten Ländern (Industrienationen) verursachen. In diesem Zusammenhang wird auch die allgemein gültige Lehrmeinung hinterfragt, dass jeder irgendwann seine Schulden zurückzahlen muss, zumal namhafte Banken einst mit Milliardenbeträgen vor dem Zusammenbruch gerettet wurden, während Privatschuldner neben Heim und Haus mitunter auch ihre Freiheit verloren haben. Demgegenüber entzaubert David Graeber im zweiten Kapitel seines Buches eine von Ökonomen oft und gerne erzählte Geschichte über die Entstehung des Geldes, indem er anhand von zahlreichen historischen Beispielen und Belegen deutlich macht, dass der Tauschhandel kein altes Phänomen ist. Dies führt unweigerlich zu der Frage, wie Geld überhaupt entsteht, auf die im dritten Kapitel näher eingegangen wird. Hier tritt David Graeber den Beweis an, indem er über ursprüngliche Schulden nachdenkt und anhand des historischen und wissenschaftlichen Diskurses feststellt: „Geld misst Schulden“. Das vierte Kapitel thematisiert wiederum die Macht der Zahlungsmittel, wie sie sich im Laufe der Geschichte und der Mächte im Spannungsfeld zwischen Ware und Schuldpfand entwickelt haben. Ganz im Sinne Nietzsches, dass man mit Geschenken Sklaven macht und mit der Peitsche Hunde, zeigt David Graeber die Diskrepanz zwischen der theoretischen Gleichheit der Menschen und der praktischen Ungleichheit zwischen Armen und Reichen auf. Im fünften Kapitel werden wiederum die moralischen Grundlagen der ökonomischen Beziehungen diskutiert, während im sechsten Kapitel das Konzept von sozialen Währungen erläutert wird, die benutzt wurden, um soziale Beziehungen wie Ehen, Begräbnisse, usw. zu organisieren. Doch wenn diese „humanen Ökonomien“ auf aktuell gültige kommerziellen Ökonomien treffen, werden die ersteren unterwandert. So mussten schon in Mesopotamien um 3500 v. Chr. verschuldete Männer ihre Frauen und Kinder abgeben oder in die Prostitution schicken, um ihre Schulden zu begleichen. Damit wurden Ehre und Kreditwürdigkeit eines Mannes ein und dieselbe Sache. Im achten Kapitel zeigt David Graeber den Übergang von Kredit- und Metallgeld auf, indem er neben Mesopotamien (3500 bis 800 v. Chr.) auch auf Ägypten (2650 bis 716 v. Chr.) und China (2200 bis 771 v. Chr.) eingeht. Der Blick auf die Geschichte der Länder macht deutlich, dass der Tauschwert des Münzgeldes bis hin zur Kreditpraxis immer auch das Verhältnis von Distanzen sowie der Ausdruck von Bekanntheit und Unbekanntheit gewesen ist. Die anschließend im neunten Kapitel dargestellte Achsenzeit, die der Autor in Anlehnung an Karl Jaspers zeitlich zwischen 800 v. Chr. und 600 n. Chr. einordnet, vollzieht sich im Mittelmeerrum, Indien und China in unterschiedlicher Weise, da die ethnischen und religiösen Vorstellungen sowie Wirkkräfte unterschiedlich stark aufgeprägt gewesen waren. Vielmehr sind es die Ideologien vom „gerechten Krieg“ hin zum „gerechten Wucher“, die Verpflichtungen und Verschuldungen zu einem mächtigen Instrument von Hierarchie und Abhängigkeit machten. Das „Zeitalter der kapitalistischen Imperien“, welches David Graeber zeitlich von 1450 bis 1971 einordnet, bringt wiederum das hervor, was mit den Begriffen Gier, Terror, Empörung und Schulden gekennzeichnet wird und sich als Ursprung des Kapitalismus erweist, da „eine auf dem Kredit beruhende Wirtschaftsordnung in eine auf den Zinsen beruhende Wirtschaftsordnung verwandelt wurde“. Diese Entwicklung begann am 15. August 1971, als der damalige US-Präsident Richard Nixon die Nachkriegsordnung der einst im Jahr 1944 in Bretton Woods im US-Bundesstaat New Hamshire von Delegierten aus 44 Ländern beschlossene Koppelung des US-Dollar als Leitwährung an physisches Gold (Goldstandard) aufhob und damit unbeabsichtigt eine Spirale der globalen Verschuldung in Gang setzte, die im Jahr 2007 zum großen Crash geführt hat und deren Nachwirkungen noch immer in aller Welt zu spüren sind. Mit Veröffentlichung des Buches „Schulden: Die ersten 5000 Jahre“ hat David Graeber nicht nur ein hervorragend geschriebenes und wissenschaftlich fundiertes Sachbuch vorgelegt, das Schulden vor dem Hintergrund zahlreicher sozialer Umbrüche und diversen Revolutionen eine besondere Rolle in der Wirkungsgeschichte der Menschheit zukommen lässt. Vielmehr thematisiert es auch eine ganze Reihe von unbequemen Wahrheiten, die im Geld den Ursprung von Verbrechen, Krieg und Sklaverei sieht und zudem grundlegende ökonomische Regeln zu hinterfragten versuchen. Dabei enttarnt der Autor die Geld- und Kredittheorien als Mythen, die die Ökonomisierung aller sozialen Beziehungen vorantreiben und stimmt mit seiner Forderung nach einem generellen Schuldenerlass zur Lösung der globalen Schuldenkrise im Kern ein hohes Lied auf die Freiheit an.

Die globale Finanzkrise, die im August 2007 ihren Anfang nahm, hat sich längst zu einer Schuldenkrise entwickelt, die nicht nur viele Länder in Europa erfasst hat, sondern auch Staaten wie Japan oder die USA unter einem immer größer werdenden Schuldenberg ächzen lässt. Aber auch privat können viele Menschen ihre Schulden nicht mehr bedienen, was neben dem Warum auch die Frage aufwirft, was getan werden muss, um dieses Problem zu lösen.

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Ginge es nach dem US-amerikanischen Anthropologen, Publizisten und Mitbegründer der Bewegung „Occupy Wall Street“, David Graeber, der im September 2020 unerwartet in Venedig verstorben ist, dann dürfte die Lösung des aktuell wohl größten politisch-ökonomischen Problems buchstäblich in der Vergangenheit zu finden sein. Denn mit Verweis auf den ersten dokumentierten Schuldenerlass der Menschheitsgeschichte unter dem Sumererkönig Emmetena wäre der Befreiungsakt von einst auch das Modell für die von privater und öffentlicher Überschuldung geplagten Krisenstaaten von heute und der Schlüssel zur Entstehung einer neuen, menschenfreundlicheren Wirtschaftsordnung. Der Vorschlag von David Graeber eines generellen Schuldenerlasses zur Lösung der gegenwärtigen Schuldenkrise mutet zunächst populistisch an, weiß doch jeder, dass Schulden früher oder später zurückgezahlt werden müssen. Doch „albern“ – wie Altbundespräsident Joachim Gauck die Occupy-Bewegung einst bezeichnete – sind Graebers Analysen keinesfalls, kennt unsere Wirtschafsordnung neben der vollständigen Rückzahlung des Darlehens nur noch die Insolvenz, Umschuldung oder den Schuldenschnitt als Auswege aus der Schuldenspirale. Dabei wird bereits das grundlegende Problem von Schulden als ein Instrument von Machtverhältnissen deutlich, da das Versprechen auf deren Rückzahlung schon seit tausenden von Jahren Menschen in aller Welt in die Sklaverei treibt.

Doch was sind Schulden überhaupt und wie konnte es soweit kommen, dass die gegenwärtige Krise von vielen Ökonomen inzwischen als Bankrotterklärung der Ökonomie angesehen wird? Diese und viele weiteren Fragen beantwortet David Graeber in seinem im Klett-Cotta Verlag erschienenen Buch „Schulden: Die ersten 5000 Jahre“, das an philosophischer Tiefe und intellektueller Kühnheit kaum zu überbieten ist. In diesem packt David Graeber das Problem der Schuldenwirtschaft an der Wurzel, indem er im Rahmen seines 536 Seiten umfassenden Werkes, das in zwölf Kapitel gegliedert ist, bis zu ihren Anfängen vor rund 5000 Jahren vordringt und den Lesern auf dieser Weise einen Streifzug durch die Geschichte hin zu den verschiedensten Kulturen in aller Welt ermöglicht. In den ersten acht Kapitel analysiert David Graeber zunächst die sozialen, moralischen und ökonomischen Hintergründe von Schuld und Schuldner, ehe er in den letzten vier Kapiteln chronologisch geordnet, die Geschichte von Schulden aufzeigt. Beginnend mit der globalen Finanzkrise, die im Jahr 2007 ihren Anfang nahm, erklärt er den Lesern, was Schulden eigentlich sind und wozu sie im Laufe der Geschichte geschaffen wurden und zeigt zudem auf, welche besondere Rolle internationale Organisationen, wie etwa der Internationale Währungsfonds (IWF), die Banken und Finanzinstitute und den Börsen hier zukommen und welche Schäden diese nicht nur in den Ländern der sogenannten Dritten Welt, sondern auch in den entwickelten Ländern (Industrienationen) verursachen. In diesem Zusammenhang wird auch die allgemein gültige Lehrmeinung hinterfragt, dass jeder irgendwann seine Schulden zurückzahlen muss, zumal namhafte Banken einst mit Milliardenbeträgen vor dem Zusammenbruch gerettet wurden, während Privatschuldner neben Heim und Haus mitunter auch ihre Freiheit verloren haben. Demgegenüber entzaubert David Graeber im zweiten Kapitel seines Buches eine von Ökonomen oft und gerne erzählte Geschichte über die Entstehung des Geldes, indem er anhand von zahlreichen historischen Beispielen und Belegen deutlich macht, dass der Tauschhandel kein altes Phänomen ist. Dies führt unweigerlich zu der Frage, wie Geld überhaupt entsteht, auf die im dritten Kapitel näher eingegangen wird. Hier tritt David Graeber den Beweis an, indem er über ursprüngliche Schulden nachdenkt und anhand des historischen und wissenschaftlichen Diskurses feststellt: „Geld misst Schulden“. Das vierte Kapitel thematisiert wiederum die Macht der Zahlungsmittel, wie sie sich im Laufe der Geschichte und der Mächte im Spannungsfeld zwischen Ware und Schuldpfand entwickelt haben. Ganz im Sinne Nietzsches, dass man mit Geschenken Sklaven macht und mit der Peitsche Hunde, zeigt David Graeber die Diskrepanz zwischen der theoretischen Gleichheit der Menschen und der praktischen Ungleichheit zwischen Armen und Reichen auf. Im fünften Kapitel werden wiederum die moralischen Grundlagen der ökonomischen Beziehungen diskutiert, während im sechsten Kapitel das Konzept von sozialen Währungen erläutert wird, die benutzt wurden, um soziale Beziehungen wie Ehen, Begräbnisse, usw. zu organisieren. Doch wenn diese „humanen Ökonomien“ auf aktuell gültige kommerziellen Ökonomien treffen, werden die ersteren unterwandert. So mussten schon in Mesopotamien um 3500 v. Chr. verschuldete Männer ihre Frauen und Kinder abgeben oder in die Prostitution schicken, um ihre Schulden zu begleichen. Damit wurden Ehre und Kreditwürdigkeit eines Mannes ein und dieselbe Sache. Im achten Kapitel zeigt David Graeber den Übergang von Kredit- und Metallgeld auf, indem er neben Mesopotamien (3500 bis 800 v. Chr.) auch auf Ägypten (2650 bis 716 v. Chr.) und China (2200 bis 771 v. Chr.) eingeht. Der Blick auf die Geschichte der Länder macht deutlich, dass der Tauschwert des Münzgeldes bis hin zur Kreditpraxis immer auch das Verhältnis von Distanzen sowie der Ausdruck von Bekanntheit und Unbekanntheit gewesen ist. Die anschließend im neunten Kapitel dargestellte Achsenzeit, die der Autor in Anlehnung an Karl Jaspers zeitlich zwischen 800 v. Chr. und 600 n. Chr. einordnet, vollzieht sich im Mittelmeerrum, Indien und China in unterschiedlicher Weise, da die ethnischen und religiösen Vorstellungen sowie Wirkkräfte unterschiedlich stark aufgeprägt gewesen waren. Vielmehr sind es die Ideologien vom „gerechten Krieg“ hin zum „gerechten Wucher“, die Verpflichtungen und Verschuldungen zu einem mächtigen Instrument von Hierarchie und Abhängigkeit machten. Das „Zeitalter der kapitalistischen Imperien“, welches David Graeber zeitlich von 1450 bis 1971 einordnet, bringt wiederum das hervor, was mit den Begriffen Gier, Terror, Empörung und Schulden gekennzeichnet wird und sich als Ursprung des Kapitalismus erweist, da „eine auf dem Kredit beruhende Wirtschaftsordnung in eine auf den Zinsen beruhende Wirtschaftsordnung verwandelt wurde“. Diese Entwicklung begann am 15. August 1971, als der damalige US-Präsident Richard Nixon die Nachkriegsordnung der einst im Jahr 1944 in Bretton Woods im US-Bundesstaat New Hamshire von Delegierten aus 44 Ländern beschlossene Koppelung des US-Dollar als Leitwährung an physisches Gold (Goldstandard) aufhob und damit unbeabsichtigt eine Spirale der globalen Verschuldung in Gang setzte, die im Jahr 2007 zum großen Crash geführt hat und deren Nachwirkungen noch immer in aller Welt zu spüren sind.

Mit Veröffentlichung des Buches „Schulden: Die ersten 5000 Jahre“ hat David Graeber nicht nur ein hervorragend geschriebenes und wissenschaftlich fundiertes Sachbuch vorgelegt, das Schulden vor dem Hintergrund zahlreicher sozialer Umbrüche und diversen Revolutionen eine besondere Rolle in der Wirkungsgeschichte der Menschheit zukommen lässt. Vielmehr thematisiert es auch eine ganze Reihe von unbequemen Wahrheiten, die im Geld den Ursprung von Verbrechen, Krieg und Sklaverei sieht und zudem grundlegende ökonomische Regeln zu hinterfragten versuchen. Dabei enttarnt der Autor die Geld- und Kredittheorien als Mythen, die die Ökonomisierung aller sozialen Beziehungen vorantreiben und stimmt mit seiner Forderung nach einem generellen Schuldenerlass zur Lösung der globalen Schuldenkrise im Kern ein hohes Lied auf die Freiheit an.

geschrieben am 07.05.2022 | 1125 Wörter | 6925 Zeichen

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