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Des Kaisers neue Kleider


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Rezension von

Anna Kneisel

Des Kaisers neue Kleider Der Verlag Kindermann ist bekannt dafür, altbekannten Geschichten ein neues, zeitgemäßeres Gewand zu geben, um sie Kindern näher zu bringen. So geschehen nun auch mit Andersens Märchen "Des Kaisers neue Kleider". Folker Banik erzählt es neu, und versetzt die Geschehnisse in das Kaiserreich Youkali, wo Mensch und Tier einen besonderen Bezug zu Kleidung haben. So setzen die Stoffe besondere Düfte frei, Hunde tragen bunte Socken und selbst das Stadttor hat die Form von Kleidung. Der Kaiser ist in all seinem verschwenderischen Reichtum mit zahllosen Ankleidezimmern, seiner Genuss-Sucht und Menschen, die ihm nach dem Mund reden, jedoch nicht glücklich, sondern einsam. Sehnsüchtig denkt er an seine Freunde aus Kindertagen zurück. Als eines Tages zwei geheimnisvolle Schneider, ein Mann und eine Frau, ihre Schneiderei in der Stadt eröffnen und ihm besondere Kleider versprechen, wird alles anders, denn diese Kleidung soll unsichtbar für alle sein, die lügen. Praktisch, oder nicht? So kann der Kaiser endlich unterscheiden, wer ehrlich zu ihm ist und wer nicht.... Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht, denn wie wir alle wissen, zieht er schließlich nackt durch die Stadt und wird zum Gespött der Menschen. Ehrlich gesagt mochte ich die Geschichte nie. Ein hochmütiger, dummer Herrscher, der sich der Lächerlichkeit preis gibt. End of Story. Zum Glück ist Folker Baniks Geschichte anders, sie hat eine positive Botschaft und endet nicht einfach bei der Blamage. Besonders gelungen an diesem Bilderbuch sind außerdem die fantasievoll gestalteten Illustrationen von Almut Kunert. Des Kaisers neue Kleider in neuem inhaltlichen und optischen Gewand - wirklich schön.

Der Verlag Kindermann ist bekannt dafür, altbekannten Geschichten ein neues, zeitgemäßeres Gewand zu geben, um sie Kindern näher zu bringen. So geschehen nun auch mit Andersens Märchen "Des Kaisers neue Kleider". Folker Banik erzählt es neu, und versetzt die Geschehnisse in das Kaiserreich Youkali, wo Mensch und Tier einen besonderen Bezug zu Kleidung haben. So setzen die Stoffe besondere Düfte frei, Hunde tragen bunte Socken und selbst das Stadttor hat die Form von Kleidung. Der Kaiser ist in all seinem verschwenderischen Reichtum mit zahllosen Ankleidezimmern, seiner Genuss-Sucht und Menschen, die ihm nach dem Mund reden, jedoch nicht glücklich, sondern einsam. Sehnsüchtig denkt er an seine Freunde aus Kindertagen zurück.

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Als eines Tages zwei geheimnisvolle Schneider, ein Mann und eine Frau, ihre Schneiderei in der Stadt eröffnen und ihm besondere Kleider versprechen, wird alles anders, denn diese Kleidung soll unsichtbar für alle sein, die lügen. Praktisch, oder nicht? So kann der Kaiser endlich unterscheiden, wer ehrlich zu ihm ist und wer nicht.... Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht, denn wie wir alle wissen, zieht er schließlich nackt durch die Stadt und wird zum Gespött der Menschen.

Ehrlich gesagt mochte ich die Geschichte nie. Ein hochmütiger, dummer Herrscher, der sich der Lächerlichkeit preis gibt. End of Story. Zum Glück ist Folker Baniks Geschichte anders, sie hat eine positive Botschaft und endet nicht einfach bei der Blamage. Besonders gelungen an diesem Bilderbuch sind außerdem die fantasievoll gestalteten Illustrationen von Almut Kunert.

Des Kaisers neue Kleider in neuem inhaltlichen und optischen Gewand - wirklich schön.

geschrieben am 07.03.2023 | 253 Wörter | 1422 Zeichen

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